Winterzander vom Belly Boot

24. Januar 2014 von taffi


„Winterzander vom Belly Boot“ von Taffi-Tackle Teamangler Jonas Bienemann !

Es ist tiefer Winter. Außentemperaturen im Minusbereich. Die meisten Angler haben ihr Tackle im Keller verstaut und warten auf den Frühling um in die neue Saison zu starten.

Meine Freunde und Ich kommen morgens kurz vorm Sonnenaufgang am Wasser an. Es ist bitter kalt aber es ist Gott sei Dank noch Eisfrei. Was macht ein Waller Angler wie Ich bei diesen Bedingungen an einem Gewässer dessen Wassertemperatur gerade mal noch 3Grad misst? Ich gehe meiner 2ten Leidenschaft nach und fische Vertikal vom Belly Boat auf Winterräuber. Mein Hauptaugenmerk liegt hier auf kapitalen Zandern.
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Erschwerte Ausgangslage

24. September 2013 von taffi


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Moskito, Motorschaden und Co. von Tobias Siekmann

29. Oktober 2012 von Steffen

Der ganze Bericht von Tobi und seinem Freund Walter an der Rhone.

Moskito und Co


Fortschritt durch Technik

15. April 2012 von ascheck

Als Guide und Produktentwickler teste ich stets Neues und versuche innovative Wege zu gehen, die mich beim Welsfischen voranbringen und unterstützen. Dabei liegt mir auch daran Altbewährtes bei zu behalten, es zu verfeinern oder zu optimieren, um den größtmöglichen Vorteil aus einem Produkt für die Nutzung am Wasser zu erhalten. Warum? Aus Liebe zum Detail und Spaß an meinem Hobby und Job! Hier möchte ich nun einige Kniffe, Ansichtsweisen und Erkenntnisse vorstellen, die mich in den letzten Jahren weitergebracht und inspiriert haben. Vieles davon beruht auf meiner langjährigen Erfahrung als Guide, einem Gespür für die sich ändernden Fressgewohnheiten sowie dem Instinktverhalten der Welse. Das mache ich mir zunutze und versuche einfach mit neuartigen Vorgehensweisen produktiver zu bleiben. Wichtig ist im Enddefekt aber, dass man kreativ und offen für Neuerungen bleibt. Das unser Zielfisch dem immer größer werdenden Befischungsdruck ausgesetzt ist, geht an den Jahresfangstatistiken nicht spurlos vorüber. Noch vor einigen Jahren war das Pellet- fischen salonfähig, und Tagesfänge weit über 50 Stück nicht ungewöhnlich. Jetzt sind diese Massenfänge Geschichte, da die Welse sich unbestritten darauf eingestellt haben. Damals knotete man noch bis zu 20 Pellets an einem 6/0 Einzelhaken ans Haar, und die Bisse waren sicher. Jetzt sind es nur mehr zwei bis vier Pellets bei einer Hakengröße 2/0 bis maximal 4/0. Der kleine Unterschied binnen eines Jahrzehnts, in dem starker Befischungsdruck herrschte, macht es deutlich: man muss mit Hakengrößen und üppiger Pellet Bestückung runterfahren und so fein wie möglich werden, um noch Erfolg zu haben.

Ein weiteres Beispiel ist die Boje. In vielen heutigen Gewässern ist sie verpönt und unproduktiv, im Gegensatz zu früher, als diese Montage noch aktuell war. Vor Jahren an deutschen Baggerseen noch superproduktiv, avancierte sie, parallel zu dem hohen Befischungsdruck, zur harten Nuss, die der Wels mit Gefahr in Verbindung bringt.

Ähnliche Verhältnisse finden wir beim Spinfischen am Cinca und Segre. Nur zur richtigen Zeit, mit den richtigen Ködern und unter vollem Einsatz sind noch Massenfänge wie vor sieben oder acht Jahren möglich. Fünf bis Sechs Fische waren damals bei einer unserer Kanutouren von Urlaub nach Maß-Standard. Heutzutage läuft nichts mehr ohne den tiefen Griff in die Ködertrickkiste und langatmige Ausdauer. Dennoch sehr reizvoll, weil man keine andere Wahl hat als zu testen, um erfolgreich zu bleiben. Diese Liste könnte man noch lange weiter führen, um das Instinktverhalten und die Reaktionen auf Köder und diverse Präsentationen des Waller zu dokumentieren. Viele Dinge, die sich aber immer noch um die geheimnisvollen Riesen ranken, werden wohl nie zu 100% nachvollziehbar sein. Weiter werden wir nach Gründen und Vorgehensmustern der Welse forschen, die unsere Statistiken nicht wieder geben können. Also, langweilig wird es uns auf den Spuren des Wallers und seiner ständig wechselnden Verhaltensmuster nicht werden.

Im Folgenden möchte ich einmal vorstellen, wie ich mir, allein durch die Umstellung der Montagenpräsentation einen Vorteil verschaffen und eine verbesserte Fangausbeute erzielen konnte.

Spannen gegen die Strömung

Beim Abspannen gegen eine starke Strömung liegt das Detail in den beiden Reißleinen. Richtig gelesen: Reißleinen. Wer kennt das nicht? Man spannt gegen die Strömung und bekommt einen Wels an den Haken, der uns mit der Strömung entgegen kommt. Nun kann es ewig dauern, bis man Kontakt aufnehmen kann, geschweige denn schnell an der Rute ist, um den Anschlag zu setzten. Da vergeht wertvolle Zeit, in der der Waller in vielen Fällen die Oberhand behält, und einige Flussmeter ziehen ins Land, bevor wir den ersten direkten Fischkontakt verzeichnen können. Die Gegenmaßnahmen in Form einer Schüttelhaltung des Wallers sind uns bekannt. Deshalb verwende ich beim Spannen gegen die Strömung zwei Reißleinen, um erstens Zeit zu gewinnen und zweitens sicher zu stellen, dass der Haken durch den zweiten Widerstand besser sitzt, bevor der Anschlag kommt. Durch diese Technik konnte ich die Fischausbeute enorm steigern.

Die zweite Reißleine, die locker durchhängt, ist etwa 20 Zentimeter länger als die, die die tragende Rolle spielt. Die durchhängende Monofile Reißleine ist in der Regel 0,10 mm bis 0,15 mm dicker als die tragende Reißleine, aber nie stärker als 0,50 mm. Beim Abspannen über 150 Meter sollte man berücksichtigen, dass die Dehnung einer über fünf Meter langen und 0,50 mm dicken Reißleine Probleme beim Anschlag verursachen kann. Darum verwende ich bei einer Reißleine über fünf Meter immer einen FMS-Ausleger und benutze ihn mit demselben Prinzip. Übrigens, er ist ein nicht mehr wegzudenkendes Utensil und mein ständiger Begleiter beim Abspannen über längere Strecken.

Stöckchenmontage

Meine Stöckchen-Montage fische ich seit über sechs Jahren, um in erster Linie so unauffällig wie möglich und, vor allem, so natürlich wie möglich den Köder zu präsentieren. Ich bin der Meinung, dass Großwelse, die schon das ein oder andere mal auf eine Schwimmer- Montage herein fielen, mit der Zeit sehr argwöhnisch und sensibel gegenüber Schwimmkörpern über ihrem Futter reagieren. Mit den Jahren wurde das Abspannen mit Schwimmern an stark befischten Gewässern und Streckenabschnitten immer zäher. Deshalb versuche ich, wenn es möglich ist und die Umstände es erlauben, nur noch die Stöckchenmontage anzuwenden.

Ich konnte schon einige Fische über zweieinhalb Meter mit der Stöckchenmontage überlisten, und bin daher überzeugt, dass sie in der Praxis hervorragend funktioniert. Anhand eines Beispiels werde ich nun diese Montage erläutern. Die Reißleine bringe ich in diesem Beispiel zur besseren Verdeutlichung ein Meter über dem Wasserspiegel an einem Hindernis an.

Man benötigt nun so viel Reißleine, bis man über dem gewünschten Spot, der in diesem Fall drei Meter tief ist und sich, wie auf dem Bild 1, an der Mischwasserkante befindet, angelangt ist. Da ich meinen Köder einen Meter über Grund anbieten möchte und meine Wassertiefe drei Meter beträgt, befestige ich mein Stopper-Stöckchen nach zirka drei Meter auf der Hauptschnur (die Länge des Vorfachs mit einberechnet) und spanne die Rute am anderen Ufer so ab, dass meine Reißleine fast waagerecht vom Hindernis bis zum Stöckchen (über dem Spot) gespannt ist. Bei eingestellter drei Meter Tiefe sollte nun der Köder ein Meter über Grund schweben.

Der Vorteil einer höher angebrachten Reißleine zeigt sich beim Kontrollieren der Montage vom Boot oder Kanu aus und ist ideal beim Spannen auf weite Distanzen, um die Hauptschnur aus dem Wasser zu bringen. Der Stopper »Stöckchen« sollte so gewählt werden, dass er beim Anschlag sofort bricht und die Hauptschnur nicht verletzt wird. Hierfür eignen sich dickere Gräser, Schilfhalme etc. Auf Zahnstocher, Knicklichter und Streichhölzer als Stopperstöckchen sollte verzichtet werden, da Schnürbrüche durch abquetschen der Hauptschnur vorprogrammiert wären.

Der Knoten für das Stöckchen ist ein ganz einfacher Laschenknoten oder Halbschlag, der sich nach dem Bruch unseres »Stoppers« wieder aufzieht. Auf Catfish Unlimited 1 ist der Aufbau dieser Montage in Bild und Ton ausführlich erklärt.

Fazit

Natürlich lernt ein Fisch im Laufe seines Lebens auf mehrmalige Wiederfänge zu reagieren. Dabei spreche ich von Fischen, die innerhalb einiger Lebensjahre schon mehrmals am Haken hingen und dies durch zunehmende Scheuchwirkung bei der Nahrungsaufnahme verinnerlicht haben. Durch diesen Lerneffekt ist der Fisch dem Angler immer einen Schritt voraus, und er wird immer schwerer zu überlisten sein, wenn sich nichts an der Präsentation ändert. Um nun solche scheuen Tiere an den Haken zu bekommen sollte man immer gewillt sein, flexibel und ideenreich zu testen, sodass man mit dem lernfähigen Waller in bestimmten Situationen wieder annähernd gleich ziehen kann und fischreiche Sessions beibehalten werden. Wie lange man als Angler durch veränderte Präsentationen den Vorteil behält, wird man wohl später einmal den Zahlen der grauen Statistik entnehmen können.

Catsillu


Fangfaktor Statistik

12. Dezember 2011 von ascheck

Hilfreiche Wetterstation –Alle relevanten Daten auf einen Blick

Viele Faktoren und die Summe wichtiger Details sind sehr entscheidend und ausschlaggebend für einen erfolgreichen Ansitz auf Waller. Natürlich spielen dabei Glück und Watercraft die größte Rolle. Aber darüber hinaus hat man vieles selbst in der Hand, wobei man sein Glück auch ein Stück weit lenken, erzwingen kann und sich Erfolg bündeln lässt. Daher haben Umwelteinflüsse, Platzwahl und die passende Köderwahl wesentliche Auswirkungen auf das direkte Geschehen bei der Großfischjagd. Um nur mal die Faktoren zu behandeln, die neben der »Hardware« stattfinden, bedarf es seitens des Anglers einer gewissen Ausdauer und Beobachtungsgabe über einen längeren Zeitraum am selben Gewässer. Das Ziel ist es, im Nachhinein die Summe wichtiger Kleinigkeiten auf den Punkt zu bringen, um das exakte Zeitfenster für die Ochsen einzugrenzen und produktiv darauf anzusitzen. Zweifelsohne bestätigt die Ausnahme die Regel, aber wenn alles optimal zusammentrifft, bekommen wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen Ochsen auf die Matte. Alles nur Zufall oder gar Glück? Nein, mitunter definitiv berechenbar und planbar. Wenn sich der Kreis der bestimmten Gegebenheiten schließt, ist Großfischtag!


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BISSERKENNUNG über „VIBRATIONSRESONANZ“

6. Mai 2011 von taffi

Diese neuartige Methode ist eine erweiterte Bisserkennung in Grenzsituationen, bei vorsichtigen Welsattacken mit Köderfischen und eine ergänzende Erkennungsmethode, die man über die Vibrationsresonanz des Blanks bei abgespannter Rute erfühlen kann.
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Junggesellenabschied am Po!

24. Juli 2010 von taffi

Sommerzeit =  Schneiderzeit am Po?  Weit gefehlt!

Bei Sven als Lehrer hatten die Sommerferien begonnen – Zeit für einen Trip, nach Absprache mit der Herrin des Hauses war also vorhanden. Nachdem bei mir, nach 11 Jahren Drill ein prächtiger Mandarinwaller kurz vor der Landung ausgestiegen ist, brauche ich zu Hause nichts mehr absprechen und kann mir meinen Urlaub leider selbst einteilen.
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„Aal Rig“

6. Juli 2010 von taffi

Aal-Rig !

Jeder kennt sie, die Fehlbisse auf Aal die einen zur Verzweiflung bringen können wenn man mal wieder voller Euphorie einen ins leere Hämmert, weil der Einzelhaken nicht greift. Im Angesicht der sehr ausgeglichen Chancen nach dem Anschlag, fährt man die Ruten stets mit gemischten Gefühlen auf den Spot.
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Die Jahrhundertsession! – Eine Guidingtour der Superlative

15. Juni 2010 von taffi

Spanien Anfang September 2009:

Es war mal wieder eine Vollguidingtour mit Taffi von Urlaub nach Mass gebucht und dieses Mal sollten es zwei Wochen sein. Der Termin war sorgfältig ausgewählt worden und die ganz große Hitze war um diese Zeit für gewöhnlich schon vorbei. Taffi freute sich auf diese Tour mindestens so sehr wie wir.
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Ein Sommertraum in Spanien

13. März 2010 von ascheck

Nachdem mein erster Wallertrip im März nach Italien eine Enttäuschung war und auch fangtechnisch nicht überragend, sollte nun ein Trip nach Spanien folgen um nennenswerte Erfahrungen beim Welsfischen sammeln zu können. In letzter Minute meldete sich doch noch ein Mitfahrer. Carphunter Gunnar kam am Freitag zu mir und wir sind dann gegen 21.00 Uhr über Genf – Lyon in Richtung Paradies, welches übrigends ganz und gar nicht verloren ist, aufgebrochen.


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Spanien die II. – oder: Diesmal war alles dabei

12. März 2010 von ascheck

Am 30.06.2008 begann mein zweiter, einwöchiger Spanientrip bei Oli und Taffi. Ich hatte dieses mal meine Frau, einen Kollegen und unsere beiden Yorkies dabei, Andrea angelt schon 15 Jahre mit mir, hatte aber noch nie auf Waller geangelt und Mario hatte überhaupt noch keine Erfahrungen. Wir überlegten daher, ob wir das gezielte Maschinenangeln diesmal auslassen sollten und lieber am oberen Stausee 3 Ganztagesausflüge machen. Die Chancen auf mehr Fische sind da grösser, dafür aber sind sie wahrscheinlich kleiner. Taffi kannte einen guten Platz zwischen Chiprana und Escatron der gefüttert mit Pellets sehr erfolgversprechend sein soll. Wir relaxten am Samstag und richteten uns für Sonntag auf das Stippen ein. Am Sonntagmorgen gingen wir Karauschen stippen, der Platz war mir noch vom Juni bekannt, aber dieses mal lies sich nur Kleinkram am Haken sehen. Wir brachen also gegen Mittag ab und fuhren ins Camp zurück.
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Schatzjäger

12. März 2010 von ascheck

War doch der Koiherpes im Neckar Grund für ein Massensterben unseres eigentlichen Zielfisches; dem Karpfen. Doch Gott sei Dank ziehen nach wie vor dicke Karpfen im Neckar ihre Kreise, was der aktuelle Fang eines 68 Pfünders unterstreicht. Während der Name Koi, der sich im Übrigen aus dem Namen Kong Li zusammensetzt und nach dem ersten Sohn des Philosophen Konfuzius herrührt, in unseren Weiten momentan für viele Ängste sorgt, wird er vielerorts als Heiligtum betrachtet. Nicht nur in Fernost, wo ein Koi durchaus schon mal den Wert eines Einfamilienhauses erreichen kann und als Statusssymbol der wohlhabenden Gesellschaft gilt, sondern auch in den vielen Gartenteichen der europäischen Großstädte ziehen diese mehrfarbigen Geldanlagen behutsam ihre Bahnen und wenn den Besitzern der Aufwand einer eigenen Koizucht, oder auch nur das Halten dieser Cypriniden zu aufwendig wird, liegt es vielen nicht fern, sie in einem nahe gelegenen See zu »entsorgen«. Des Entsorgers Leid ist des Anglers Freud und innerhalb kürzester Zeit sind neue Zielfi schträume geweckt.
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Dort, wo die wilden Geier fliegen

13. Januar 2010 von ascheck

Zerklüftete Felsen türmen sich links und rechts neben der engbemessenen Fahrbahn auf. Über uns kreisen riesige Geier in einstudierten Formationen. Es scheint, als würden sie nur darauf warten, dass wir nach 22 stündiger Fahrt voller Erschöpfung aus dem Auto fallen und ihnen einen festliches Mahl bieten würden. Die karge Landschaft in dieser von dauerhafter Hitze geprägten Region glich ein wenig der Wüste von Arizona. Hier und dort sieht man kleine Sandrosen, die der Wind vorantreibt. Ein kleiner Skorpion sonnt sich zwischen zwei Steinen, die gefährlich nah an der Fahrbahn liegen. Dann, wie aus dem Nichts, können wir ihn das erste Mal sehen, den Ebro.
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